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Blog als Datei

Montag, 13.04.2015

Falls jemand daran interessiert ist den gesamten Blog als PDF-Datei zu haben, kann er sich gerne bei mir melden. Ich wäre bereit den per e-mail zuzusenden.

Wieder zu Hause

Montag, 13.04.2015

So das Fusßballspiel war an dem Abend vor meinem Heimflug. Somit endet meine Reise erstmal und ich bin wieder im kühlen unfreundlichen Deutschland gelandet. Ich vermisse die Ferne sehr und vorallem das unbeschwerte Leben, aber vielleicht stürze ich ja mal wieder in so ein Abenteuer und kann dann meinen Blog fortführen. Bis dahin werde ich mich wohl mit dem langewiligem deutschem Leben abfinden.

wenn man recherchieren könnte!

Donnerstag, 02.04.2015

Sooo. Ich Sitz jetzt im Stadion und schaue mir ein Spiel von den Brisbane Roar an. So jedoch heißt die Rugbymannschaft Broncos. Hmm was sagt uns das???

Roman schaut sich ein blödes Fußballspiel an und nicht das was er wollte! Beim Ticketkauf meinte ich, das ich gerne ein Ticket fürs Rugbyspiel haben würde für den Donnerstagabend. Tja bloß ist das nächste Rugbyspiel erst nächste woche Freitag! 

So und nun regnet es und ich habe die wahl zwischen nassem Platz in der 10. Reihe, aber guter Sicht oder unterm Dach...

Ganz großes Kino...

Wieder in Australien

Montag, 30.03.2015

So nun endet mein Tagesbericht. Es hat mir echt Spaß gemacht so ausführlich zu berichten, auch wenn ich nicht so der geübte Schreibling bin.

Ich sammle seitdem ich wieder in Brisbane bin Spenden und verdiene mir so mein Kleingeld. Dabei werde ich immer besser und kann mir schon ein bisschen zusammensparen, bzw alle Ausgaben decken. Diese Woche habe ich sogar einen Bonus bekommen, weil ich der beste Sammler der Woche war. Wie es nun weitergeht ist leicht gesagt. Es wird gearbeitet und nicht mehr viel gereist. Mein nächstes Highlight ist ein Rugbyspiel am Donnerstagabend im Suncorp Stadium. Es ist das gleiche Stadion, wo ich mir schon das Fußballspiel Australien-China angeschaut habe. Auf das Rugbyspiel freue ich mich echt riesig, auch wenn ich noch nicht alle Regeln kenne.

 

Fazit

Samstag, 28.03.2015

 

Nun kommen wir zu meinem Lieblingsteil. ;)

Am 13.02. begann unser Abenteuer mit dem Van und dauerte ganze 28 Tage. Dabei haben Anne und ich eigentlich alles von Neuseeland gesehen, was wir uns vorgenommen haben. Dafür haben wir ca.5500km auf den 2 Inseln zurückgelegt und Benzinkosten von 1025,65NZD gehabt. Generell ist so eine Reise sehr teuer, aber man muss halt nicht alles mitnehmen. Die Endscheidung, Dinge wegzulassen viel uns nicht immer leicht, aber in Hinsicht auf unser Budget war es einfach nicht machbar. Wie z.B. ein Gletscherflug, Touren durch Glühwürmchenhöhlen oder etliche Adrenalin Kicks (Canyon swing, Skydive oder Rafting). Ich glaube man muss aber bei jeder Reise Abstriche machen, vor allem wenn man sich ein ganzes Land als Ziel vornimmt, denn es gibt einfach mal unglaublich viel zu erleben und könnte zeitlich gar nicht alles in einem Monat sehen.

Trotz allem dem, finde ich das unsere Reise mehr als gelungen ist. Ich will mich nicht daran orientieren, was ich nicht gesehen habe, sondern was wir alles erleben konnten und gleichzeitig würde ich es als das schönstes Erlebnis in meinem Leben bezeichnen. Angefangen mit der vielseitigen Landschaft. Wir bestaunten Wüste, Strände, Regenwälder, steinige Küsten, steile Berge, Wiesenlandschaften, Seen, Meere und Wasserfälle, sowie Fjorde. Somit hatten wir auch unterschiedliches Klima von angenehm warm im Norden bis ziemlich kalt auf den Bergen und im Süden Neuseelands. Genau diese Vielfältigkeit macht das Land zu etwas ganz besonderem und ist für jeden Abenteuerlustigen genau das richtige. Ich muss auch zugeben, dass wir einfach unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter hatten und wir so jeden Tag wunderbar genießen konnten. Vor allem bei unseren drei Touren die wir gemacht haben passte es super. Zuerst der Ausflug durch Hobbiton, dann den 3-Tages Kayaktrip durch den Abel Tasman National Park und zu guter Letzt die Bootstour bei den Milford Sounds. Nur diese 3 Erlebnisse mussten wir bezahlen. Alles andere haben wir versucht irgendwie kostenlos mitzunehmen und ich würde nicht sagen das es weniger gut war. Mit am tollsten war der Tag an dem wir Pinguine und Seelöwen gesehen haben, aber auch die Wanderungen durch das Tongariro crossing fand ich Atemberaubend. Ich glaube die Bilder, die wir gemacht haben geben einen guten Einblick auf unsere Erlebnisse und helfen uns an alles zurückzuerinnern.

Ich kann jedem nur empfehlen, nach Neuseeland zu reisen! Am besten ist es, es so früh wie möglich zu machen, denn eine körperliche Fitness und Mobilität ist nicht unbedingt Voraussetzung, aber ermöglicht einem viel mehr zu sehen. Wir haben aber auch deutsche Rentner getroffen, die sich Neuseeland als Reiseziel vorgenommen haben. Jedoch bevorzugt man im Alter natürlich mehr Komfort und reist eventuell mit einer Reisegruppe im Bus o.ä. und kann damit sich nicht ganz so frei bewegen wie wir es getan haben. Also worauf wartest du? Ich hoffe ich kann genau dich als Leser dazu anregen, dir Neuseeland vorzunehmen. Spar Geld und hüpf in Flieger. Geld und Zeit ist meist der Knackpunkt warum es an einer solchen Reise scheitert. Aber es lohnt sich!

 

Liebe Grüße

Roman der Neuseelandfan :D

Burger in Queenstown Auto in der Tiefgarage unser Van leer unser van vollgepackt Sand flyschutz komisches gemüse1 komisches gemüse2 Das Gemüse ich der backpacker

Tag 30 (der verrückteste)

Montag, 23.03.2015

Der nächste Tag war definitiv der verrückteste!

Als wir uns nach dem Frühstückt verabschiedet hatten mussten wir es irgendwie hinbekommen zum Flughafen zu kommen, wo unser Fug um 21.15 Uhr ging.

Es gibt einen Shuttle Bus, der von der Innenstadt bis zum Flughafen fährt, aber da mussten wir erstmal hinkommen und der kostet pro Person 16$. Wir hatten nicht mehr genug Bargeld und auch keine Lust noch einmal Geld vom Automaten abzuheben, also versuchten wir es mit hitch hiking (trampen).

Nun ja… Lassen wir das Abenteuer mal beginnen.

Erst einmal gingen wir zur Hauptstraße und wollten wissen, was ein Busticket in die Stadt kostet. Jedoch stand es nicht dran und so hatten wir vor den nächsten Busfahrer zu fragen, aber bis dahin hielten wir mal spaßeshalber den Daumen raus. Nach nur 2 Minuten hielt eine Frau an und wir fragten sie ob sie uns mit nimmt in die Stadt, denn wir erhofften uns von da aus besser zum Flughafen zu kommen. Den Plan hatten wir ihr mal erzählt und sie war bereit uns extra zum Flughafen zu fahren. Schon da war es komisch dass sie das für uns machen will. Aber gut, wenn sie meint von mir aus. Sie war eine sehr gesprächige Frau und hatten uns von 2 schönen Plätzen in Auckland erzählt, die wir nicht kannten. Sie war der Meinung, dass wir die noch sehen müssen und wir hatten noch ewig viel Zeit bis der Flug ging, also willigten wir ein. Angekommen an dem ersten Strand machten wir ein paar Bilder und sie auch von uns und gingen dann zu KiwiYo. Das ist so etwas wie eine Eisdiele, bzw. es ist gefrorener Joghurt, wo man noch einige Toppings raufmachen kann. z.B. Obst, Schokostreusel, Gummibären o.ä. Das Ganze hat sie 9,30$ gekostet und sie selbst hatte nichts genommen. Wir saßen uns hin und sie sagte uns dass wir von dort aus ihr Auto sehen kann und sie Angst hat, dass es jemand klaut. Anne und ich hatten unser Handgepäck (wichtige Sachen) bei uns. Also nur die Klamotten und sowas war im Auto. Ab da an fand ich sie sehr komisch. Wer hat so große Angst davor das, das Auto geklaut wird? Warum isst sie nicht auch Eis? Warum ist sie so nett zu uns?

Sie ging dann kurz auf Toilette und Anne und ich unterhielten uns kurz über die Frau. Sie kam dann wieder mit einem Handy in der Hand und da kamen die ersten merkwürdigen Gedanken auf…

Wir stiegen nun wieder ins Auto und fuhren zum 2. Punkt der vielleicht 1km weit weg war. Sie erzählte uns das dort kaum Menschen sind und es echt schön sei. Als wir nun ausgestiegen waren, fragte sie nach ob wir Wertsachen im Auto haben, da es echt unsicher sei. Wir sagten ihr, dass wir alles bei uns haben. Dort machten wir noch ein paar Bilder und sie mit meiner Kamera wieder von uns. Doch dann fragte sie, ob sie eins mit ihrem Handy von uns machen kann. Nun ich hätte am liebsten gesagt: „Nein halt die Klappe und bring mich sofort zum Flughafen.“ Aber aus Höflichkeit willigten wir ein.

Zu der Person an sich wussten wir bis dahin, dass Sie Shirin heißt, 40 jahre alt ist, einen Sohn in unserem Alter hat aus dem Iran kommt und Künstlerin ist. Sie hatte uns zuvor eine Visitenkarte gegeben, wo ich gleich mal unterwegs schon die Seite gecheckt habe.

Also eine allein lebende Iranerin, die einen starken Akzent hat und erst seit 2 Jahren in Neuseeland lebt. Hmm… Ich dachte mir, das sind doch gute Voraussetzungen für einen Lockvogel von Menschenhandel o.ä.

Irgendwann fing ich an, alle Informationen die ich über sie wusste in mein Handy einzutippen, sowie eine Personenbeschreibung von ihr. Das war absende bereit für den Notfall. Aber was hatte ich schon großartiges? Handfest war ja nur ihr Kennzeichen und ihre Visitenkarte, aber das was sie erzählt kann ja erfunden sein.

Nun weiter in der Geschichte! Wir setzten uns wieder ins Auto und sie erzählte uns, dass sie noch tanken muss bevor wir zum Flughafen fahren. Auf dem Weg dahin fragte sie uns was wir zum Mittag haben und wir sagten ihr, dass wir Nudeln gekocht haben, die wir essen wollen. Sie bot an etwas essen für uns zu kaufen, bloß sie sagte, dass sie selbst nicht essen gehen mag, weil sie den Küchen nicht traut. Anne saß vorne und hat sich eigentlich die ganze Zeit mit ihr unterhalten, ich hatte nicht so sehr Lust darauf und hörte gespannt zu. Deshalb war Anne sich unschlüssig aber hatte auch nichts gegen das Angebot gesagt. An der Tankstelle stieg sie ja Gott sei Dank aus und ich machte Anne klar, dass ich da kein Bock drauf habe und sie uns mal endlich zum Flughafen bringen soll.

Das haben wir Shirin gleich mitgeteilt und zack standen wir vor ihrer Haustür, denn die Tankstelle war direkt daneben und sie wollte Medizin holen und denn weiter. Aber wie schon genannt war sie Künstlerin, zumindest gab sie das an. Also wollte sie uns unbedingt ihre Kunst zeigen. Naja aber wir wollten es nicht sehen, denn es war ja in ihrer Wohnung, doch sie schaffte es uns dazu zubekommen. Also gingen wir in die Wohnung mit einem ganz schlechtem Gefühl. Es war ziemlich dunkel und unaufgeräumt. Wir haben uns die ganz schnell mal angeschaut und waren schon wieder auf dem Weg nach draußen. Ab da an ging es mir besser und ich war erleichtert, vor allem als wir nun nach Navi fuhren wusste ich, dass wir richtig sind. Sie fragte uns noch ob wir etwas zu essen bei uns haben, da sie echt hungrig sei und dabei erfuhren wir, das sie eine Glucoseallergie hat somit das Eis nicht essen kann und auch nicht so gut im Restaurant.

Endlich waren wir am Flughafen und sehr froh darüber! Wir hatten noch viel Zeit und an dem Ort wo wir hinwollten gesund und munter angekommen. Zuerst mussten wir fix aufs Klo um danach zu schauen wo wir hin müssen. Als Anne nun weg war und ich mit dem Gepäck gewartet hatte, stand die nette Shirin auf einmal neben mir. In dem Moment kam Anne auch wieder und sie erklärte uns, dass sie uns was geben möchte, weil wir ja nicht mit ihr gegessen haben. Es waren 50$. Wir beide waren erst einmal Baff. Sie meinte noch das ist ok und sie könnte unser Mutter sein und verschwand.

Danach meinte Anne noch spaßeshalber „kann irgendwas mit dem Geldschein verkehrt sein? Ist das ne Bombe oder so?“ und wir lachten aber waren echt froh darüber von ihr weg zu sein.

Also fassen wir das ganze mal zusammen. Die unbekannte Frau, die uns nicht kennt ist mit uns zu 2 Aussichtspunkten gefahren, hat uns ein Eis gekauft, uns zum Flughafen gebracht und 50$ gegeben. Ehm ja, war es nun gut ihr zu vertrauen?

Ich glaube nicht, eher ziemlich Leichtsinnig und dumm. Die Situation ist schon ein wenig außer Kontrolle geraten und wir hatten im Endeffekt unglaublich viel Glück.

 

Danach ging es unspektakulär weiter. Wir haben erst auf Josi gewartet und sind dann gut in Brisbane angekommen, wo wir dann am Flughafen geschlafen haben.

Tag 29

Freitag, 20.03.2015

Am Vorletzten Tag mussten wir nun endgültig unsere Rucksäcke vollpacken und das Zelt abbauen, denn es ging zu Besuch zu Frau Bachmann. Sie ist über ein paar Ecken eine Bekannte von Anne, bzw. jetzt haben wir sie kennengelernt. ;) Doch erst einmal mussten wir 3km mit unserem Gepäck dorthin marschieren, was hinterher doch leichter erschien als gedacht.

Als wir nun angekommen waren, wurden wir gleich mit Kuchen und Obst aus dem eigenen Garten empfangen, was uns mehr als erfreut hat, da wir uns ja in letzter Zeit sehr einfach Ernährt haben. Aus dem Garten gab es Feigen, Mandarinen, Äpfel, Pflaumen und Feijoas. So einen Garten wünsche ich mir auch, denn die Früchte klingen fast alle sehr exotisch und wachsen nicht ohne weiteres in Deutschland. Vor allem kannte ich die Feijoafrucht nicht. Sie ist sehr schwer zu beschreiben und ist geschmacklich auch kaum einzuordnen. Ich bin der Meinung sie schmeckt leicht nussig, ähnlich wie Marzipan doch auch bisschen säuerlich. Anne konnte das aber auch nicht wirklich einordnen. Da wir noch keine Bleibe für die Nacht hatten, bot Frau Bachmann uns an bei Ihr zu übernachten, so bekamen wir auch noch Abendessen und Frühstück.

(Der nächste Tag wird aufregend, deshalb lade ich den nicht sofort hoch :b)

Tag 28 (der schlimmste Tag)

Freitag, 20.03.2015

Am Morgen haben wir erst einmal die groben Sachen zusammen gepackt und sind nach Auckland auf einen Campingplatz gefahren, wo wir dann den Rest aus dem Auto in die Rucksäcke gepackt haben, bzw. erst einmal ins Zelt, denn die Wäsche musste mal wieder gewaschen werden.

Um 13 Uhr war es denn soweit unser geliebtes Zuhause auf Rädern musste uns verlassen. Dort angekommen wurde fix noch überprüft, dass alles in Ordnung ist, aber uns konnte eh nichts passieren, da wir eine Vollversicherung hatten.

Nun war unser Auto weg und mein Geld auch. Wir hatten aber recht viel glück, denn bei dem Autoverleih und dem Campingplatz gab es viel Essen, was zurückgelassen wurde. Sogenanntes free food. Davon konnten wir uns die letzten 2 Tage ernähren, die wir noch in Auckland verbracht haben.

Tag 27

Freitag, 20.03.2015

Die Entscheidung, dass wir da wirklich hoch gehen, wurde erst ein bis zwei Tage davor getroffen, denn wir hatten nichts mehr zu tun und ich wollte den gerne sehen. Anne war nicht so begeistert davon, aber stimmte zu, dass wir den gesehen haben müssen.

Unser Schlafplatz war auf ungefähr 1100m Höhe und somit wurde es in der Nacht auch ziemlich kalt. Am nächsten Morgen sind wir um 6.30 Uhr aufgestanden und fix zu dem Parkplatz gefahren, wo es denn los gehen sollte. Dort haben wir dann gegessen und alles zusammen gepackt, sodass wir gegen 8 Uhr losgehen konnten. Nach 7km, 2.5h und 200 Höhenmetern standen wir am Fuß des Berges und waren bereit auf den Mount Ngauruhoe (wie er eigentlich heißt) zu klettern. Der Weg ist sehr steil und steinig. Oft kommen einem große und kleine Steine von anderen Wanderern entgegen, aber trotzdem haben echt viele Menschen den Berg bestiegen, was Anne und mich verwundert hat. Eigentlich gibt es keinen richtigen Weg da hoch, es gibt nur ein paar Stangen die ab und zu mal im Boden stecken und ungefähr zeigen wo man lang gehen könnte. Auf dem Weg nach Oben zogen die Wolken an uns vorbei und bedeckten die Landschaft, aber es sah ziemlich gut aus auf die Wolken zu schauen. Nach weiteren 2h waren wir oben angekommen und sehr erfreut, dass wir es getan haben. Ich würde es auch liebend gerne noch einmal machen. Generell hat mich das wandern, bzw. Klettern gepackt. Aber nur solange es nicht nur langweilig gerade aus geht. :)

Die Spitze des Vulkans ist 2290m hoch und damit der Höchste Punkt in der Umgebung. Der Berg liegt mitten in dem Tongariro Alpine crossing, welches wir ja schon bestritten hatten. Doch diesmal von der andere (leichteren Seite).

Nun mussten wir aber wieder herunter und da es so steil ist, kann man das nicht gehen. Wir mussten Schliddern. Ein Schritt nach vorne bedeutete dann, dass man 3m weiter kommt. Wie das genau aussah kann Anne und ich zeigen, sobald wir dann wieder zuhause sind. Denn wir haben das ganze gefilmt. Danach ging es schnell wieder zum Auto und nach bisschen mehr als 7h haben wir unsere Wandertour von 14km und 1100 Höhenmetern beendet. Jetzt mussten wir nur noch schnell Richtung Auckland weiter um das Auto abzugeben. Wir schafften es noch bis nach Hamilton wo wir dann übernachtet haben.

Wasserfall im Tongariro national Park Schicksalsberg die wolken ziehen vorbei Der Weg nach oben Der weg nach oben 1 Über den Wolken andere Wanderer Rundumblick Hab#s geschafft ;)

Tag 26

Freitag, 20.03.2015

Der Regen lies langsam nach und zog zum Mittag hin ganz davon, was uns nur Recht war. Oder vielleicht sind wir auch einfach nur aus dem Gebiet entflohen. ;)

Am Morgen sind zuerst auf einen kleinen Turm gestiegen, der auf einem Berg lag, wovon man einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt Wanganui hat. Jedoch kennen wir sie ja nicht und konnten uns nicht so sehr orientieren. Also ging es schnell weiter.

Unterwegs haben wir noch an einem shoefence gehalten, an dem ganz viele alte Schuhe ran gebunden waren. Warum, wieso, weshalb kann ich aber auch nicht sagen. Kurze Zeit später kamen wir zu dem Raukawa Wasserfall, der uns nicht ganz so viel Freude bereitete. Es war nur eine kleine Aussichtsplattform, von der man den schlecht sehen konnte, also haben wir uns einen Weg gesucht um dichter heran zu kommen. Dafür mussten wir einen ziemlich steilen Berg herunter, der nur noch aus Matsche bestand, da es ja geregnet hat. Anne hat sich kurzer Hand noch feste Schuhe angezogen, ich hingegen hatte meine erst gegen Flip Flops eingetauscht und wollte nicht noch einmal wechseln. Dafür wurde ich gleich mal nach einigen Metern bestraft und lag auf der Nase, das war zum Glück auch das einzige Mal, das ich während der ganzen Reise hingefallen bin, bis auf den Weg vom Schicksalsberg, aber dazu komme ich noch. Als das unmögliche nun möglich geworden ist, fand Anne das natürlich sehr komisch und hat sich gefreut, aaaaaaaaaber sie hat es kurz danach noch ein paar Mal von den Beinen geholt. Bloß das ich das meist nicht so witzig finde wie sie bei mir. ;)

Unten angekommen warteten viele Schafe auf uns und der nicht so sehr spektakuläre Wasserfall.

An dem Tag sind wir noch zu 2 Seen gefahren und danach ging es schon in Richtung Mount Doom (Schicksalsberg), wo wir am nächsten Tag hinaufklettern wollten.

Aussicht auf Wanganui shoefence Raukawa Falls Raukawa Falls 1

 

Tag 25

Dienstag, 17.03.2015

Für den Tag hatten wir uns vor allem das Te Papa Museum vorgenommen, welches ein kostenlos ist und einen sehr vielfältigen Eindruck über Neuseeland gibt. Aber dazu komme ich gleich, denn davor mussten wir erst einmal Duschen…

Also haben wir uns fix eine öffentliche rausgesucht und sind mitten in die Innenstadt gefahren. Natürlich findet man dort keine Parkplätze und direkt in der Straße war nichts mehr frei. Ich saß am Steuer und sah eine Einfahrt zu einer kleinen Tiefgarage. Ich meinte zu Anne, „lass uns da rein fahren, bevor wir noch ewig durch die Gegend fahren und eh bezahlen müssen.“ Sie stimmte zu und schon standen wir unten vor dem Tor. Doch leider ging es nicht auf. Das erste was man versucht ist natürlich einfach wieder rückwärts hochzufahren, doch was macht man nun, wenn das Auto zu schwer ist und es nicht klappt???

Also wenden ging nicht, denn die Auffahrt war zu klein, also mussten wir reinfahren um dort zu wenden und wieder rauszufahren. Das Problem war, dass es Wochenende war und wir vor der Tiefgarage eines Bürogebäudes standen. Nun mussten wir irgendwen finden, der dieses blöde Tor öffnen kann. Zuerst haben wir eine Frau gefragt, die bei den Duschen/ WCs gearbeitet hat, dann in einem Café (welches auch in dem Gebäude war) und zuletzt haben wir dann an der Tür des Bürogebäudes geschaut, doch kamen nicht rein. Das einzige was wir gefunden hatten, war eine Telefonnummer, von einem Sicherheitsdienst, der nicht nur 50$ haben wollte sondern noch extrem unfreundlich war. Also haben wir das Angebot abgelehnt. Nun dachte ich mir, naja duschen müssen wir ja eh also machen wir das doch einfach und warten solange ob in der Zeit jemand kommt und uns helfen kann. Anne war nun bei der Dusche, doch musste warten, weil einige andere Personen vor ihr warteten. Nach etwa 10 Minuten wollte eine Frau in das Bürogebäude. Anne stürzte sich also auf sie und wir hatten Glück und sie öffnete das Tor. Nun waren wir nach ungefähr 90 Minuten unabhängig und konnten zur nächsten dusche fahren, denn von der hatten wir die Schnauze voll :D

Nach dem ganzen hin und her kamen wir endlich beim Te Papa Museum an und konnten dort einige Stunden verbringen. Zuerst haben wir uns über die Natur informiert. Das beinhaltet, Entstehung der Inseln durch Plattenverschiebung, Naturkatastrophen, Flora und Fauna. Vor allem hat uns der größte Kalmar, der jemals gefunden wurde sowie viele Tierskelette begeistert. Generell haben wir uns in der Etage am längsten aufgehalten.

Danach ging es weiter nach oben zu der Geschichte Neuseelands. Angefangen bei den Maoris bis zu der Geschichte der Kolonien bis in die Neuzeit. Die Maorikultur ist zwar ziemlich interessant, aber irgendwann wurde das alles ganz schön viel an Informationen und wir bekamen Hunger. Deshalb haben sind wir zum Schluss eher grob durchgegangen, aber haben trotzdem viele Spannende Fakten erfahren. Als wir dann wieder rausgingen, haben wir festgestellt, dass der Museumsbesuch doch nicht so kostenlos ist, denn unser Parkticket lag nach 2,5h bei 10$. Aber das war es meiner Meinung nach wert. Und so konnten wir an dem Tag gut vor dem schlechten Wetter fliehen. Am Abend sind wir noch nach Wanganui gefahren.

Blauwalskelett Maori Hütte Teppich aus Federn

Tag 24

Montag, 16.03.2015

Nun.

Wie bereits erwähnt verbrachten wir die Nacht direkt zwischen Dünen. Jedoch wussten wir nicht was für ein Wetter auf uns in der Nacht, bzw. am Morgen wartete.

Wir sind des Öfteren aufgewacht, weil unser Van ziemlich stark ins Wackeln kam und es wieder kalt wurde. Als wir nun aus den Fenstern schauten sahen wir das Unglück. Starker Sturm und Regen!

Was macht man nun früh um 7 Uhr.

Wir sind ein bisschen weiter nach hinten gefahren und haben uns unter einen Baum neben Hecken hingestellt um uns vor dem Wind zu schützen, damit wir noch ein wenig Schlaf bekommen. So richtig hat das leider nicht mehr geklappt, aber bis auf kleine Zweige die auf unser Dach gefallen sind, war es dort schon mal besser. Nach mehreren Versuchen weiter zu schlafen haben wir dann gefrühstückt und sahen zu, dass wir langsam aber sicher weiter nördlich kommen.

Auf den Straßen konnte man teilweise nur noch 60km/h schnell fahren und es lagen auch ein paar Steine auf den Straßen, die bis zu 20cm³ groß waren und von den Felsen an der Küste abgebrochen sind. Aber bis auf einen kleinen Wanderweg zu einem Wasserfall mussten wir nichts auslassen. Als wir nun in Picton ankamen hatten wir noch ein wenig Zeit und gingen mal wieder in die Bibliothek um Internet und Strom zu haben. So haben wir die restliche Zeit herumbekommen um die Fähre auf die Nordinsel zu nehmen. Um Mitternacht waren wir gesund, aber ein bisschen Müde in Wellington auf dem Campingplatz angekommen.

Robben bei Regen Picton

Tag 23

Montag, 16.03.2015

Nun mussten wir uns langsam wieder auf den Weg machen, da wir ja am 10.03. wieder in Auckland sein mussten um unser geliebtes Auto abzugeben. Also schauten wir wie immer in unsere schlaue App um ja nichts zu verpassen und ermittelten schnell, dass auf unserem Weg Apfelbäume wachsen, wo wir gleich mal angehalten haben und uns so ein paar Tage mit Äpfeln eindecken konnten. Ansonsten kann man in Neuseeland sowie auch in Australien ab und zu an den Straßen Obst, Gemüse oder andere Naturprodukte wie Honig erwerben. So hatten wir einmal Nashibirnen und Honig.

Als nächstes haben wir uns noch Lehmfelsen angeschaut und waren an einem Strand Baden. Dort war auch ein sehr schöner Zaun mit Muscheln geschmückt. Am Abend fuhren wir nach Kaikoura um zu Essen und uns die Umgebung anzuschauen. Wie schön es dort war zeigen die Bilder :)

 

Am Abend ging es dann zu einem kostenlosen Campingplatz direkt an der Küste, was uns noch ein paar Sorgen bereitete…

Lehmfelsen MuschelzaunKaikoura Kaikoura 2 faule Robbe Robbenmama mit Kindern Kaikoura 3  Ich mit dem Mond

 

Tag 22

Montag, 16.03.2015

Als wir nun in Christchurch ankamen, dachten wir natürlich „Mensch in einer Großstadt gibt es bestimmt viel zu sehen“. Doch leider ist es nicht der Fall. Die Stadt leidet heute noch total von den Erdbebenschäden von 2010/11. Es ist eine reine Baustelle und somit nicht sehr spannend. Wir haben recht zentral in der Nähe von Container geparkt, wo wir wussten, dass dort einmal eine mall stand. Jedoch wurden nach den Erdbeben alle Geschäfte, sowie Banken o.ä. in Containern deponiert und ist bis heute sehr interessant anzuschauen. Nicht weit von dem Platz findet man die bekannte Kirche, bzw. die Überreste davon. Angeblich hat die Stadt sogar genug Geld um sie wieder herzustellen, bloß sie wollen es nicht, da sie somit an das Erdbeben erinnert. Meiner Meinung nach ist die Ansicht sehr fragwürdig, denn ewig wird der Rest nicht so stehen bleiben, sondern zusammen fallen. Außerdem kann sie so nicht genutzt werden. Aber natürlich ist es verständlich, dass man diese Zeit nicht sehr leicht verarbeitet…

Aber wir hatten noch etwas Schönes auf dem Plan. Wir wollten nach Akaroa. Es ist eine kleine Stadt, die sehr französisch gehalten ist und sich auf einer Halbinsel direkt neben Christchurch befindet. Die Landschaft besteht aus vielen grünen Bergen mit und kleinen Buchten. Dort haben wir einen kurzen Spaziergang durch den Stadtpark gemacht und konnten kostenlos im Hafen übernachten.

Containermall 1  Containermall 2 Christchurch Kirche Akaroa

Tag 21

Montag, 16.03.2015

Der nächste Tag war dazu gedacht um den Mount Cook (höchster Berg Neuseelands) zu entdecken. Dafür sind wir einmal rüber Richtung Westen gefahren. Um den Berg zu sehen sind wir den „Hooker Valley walk“ gegangen. Insgesamt haben wir dafür ca. 3h gebraucht und danach ging es denn schon weiter nach Christchurch (größte Stadt der Südinsel).

Die Südinsel ist echt schwach bevölkert im Vergleich zu der Nordinsel, aber dadurch hat man das Gefühl nach viel Freiheit. Generell ist Neuseeland und Australien sehr dünn besiedelt und somit sehr schön zum Reisen.

Straße zum Mt. Cook Mount Cook

Tag 20

Donnerstag, 12.03.2015

 Der Tag 20 war für Dunedin vorgesehen. Wir fuhren nun einfach mal in die Stadt und suchten zuerst die „first Church of Otago“ eine sehr schöne, kleine, alte Kirche, die aber einen sehr starken englischen Hauch abbekommen hat. Denn in welcher Kirche hängen schon 2 Nationalflaggen? Sollte Staat und Kirche nicht getrennt werden? Meine Erklärung dafür ist nur die, dass Großbritannien den Glauben nach Neuseeland gebracht hat und somit die Kirche gebaut hat. Es sind auch sehr alte Flaggen die dort hängen.

Ansonsten ist die Stadt sehr groß gezogen und hat sowie die meisten Städte nicht viel spektakuläres zu bieten. Außer die steilste bewohnte Straße der Welt. Die liegt jedoch ein wenig außerhalb. Ich wollte da natürlich auch mal hochlaufen, bloß nicht hochfahren, denn das hätte unser Van bestimmt nicht so viel Spaß gemacht. Nun ging es ein Stück nördlich nach Oamaru, wo wir uns 2 weitere Spots rausgesucht haben um Pinguine zu sehen. Bei dem ersten Stand man oben auf einer Klippe und konnte sie aus der Ferne beobachten, aber es hat ziemlich geregnet und war stürmisch, somit beschlossen wir erst zu essen und dann nochmal zu schauen. Um 20.20 Uhr ging die Sonne unter und genau dann kamen auch die ersten Pinguine raus. Insgesamt sahen wir 5 Stück, aber leider nur aus weiter Ferne. Also stiegen wir fix ins Auto und fuhren zu dem 2. Spot. Dort konnte man sehen wie sie aus dem Hafenbecken kommen und anschließend über eine Straße laufen. Das Spektakel beginnt jeden Abend um 21 Uhr und ist für jeden zugänglich. Die Pinguine machen jeden Morgen sowie Abend diesen Gang um tagsüber Essen zu besorgen und Nachts über in Ihren Höhlen zu schlafen. Trotz des Regens, der Kälte und Dunkelheit hatten wir ein echt schönes Erlebnis und ich hoffe mal, dass man es auf unsern Bildern sehen kann. ;)

first church of Otago first church of Otago von Innen Steilste Straße der Welt 1 Steilste Straße der Welt 2 Steilste Straße der Welt 3  Wasserfall des Tages Pinguin aus der Ferne Pinguin Straße 1 Steilste Straße der Welt 2

 

Tag 19

Donnerstag, 12.03.2015

Tag 19 war der Tag, an dem wir uns erstmal verabschieden mussten. Die anderen mussten früh aufstehen um zu den Milfords Sounds zu kommen und wir beide hatten Dunedin im Visier. Unterwegs gab es nicht viel spektakuläres zusehen, außer einen Tunnel walk. Es war kein wirklicher Tunnel und ich vergesse auch immer wieder was damit gemeint ist. Denn es war ein sehr schöner Strand mit vielen Felsen und um an den Strand zu kommen musste man durch einen Tunnel gehen.

Jedoch durften wir in Dunedin selbst einer der schönsten Tage unserer Reise erleben. Wir wollten unbedingt in Neuseeland Pinguine sehen und obwohl uns bei der Abel Tasman, sowie der Milford sound tour gesagt wurde, dass wir welche zu Gesicht bekommen geschah es nicht. Anne und ich wussten, dass es irgendwo dort in der Gegend Pinguine gibt und unsere schlaue App verrat uns auch wo, doch kommen die Schlingel nur in der Dämmerung raus, das heißt es ist schwer sie zusehen und dementsprechend auch Fotos zu machen. Nun gingen wir einfach mal an dem Strand lang und ich sah sofort 2 große „Dinger und meinte zu Anne: „schau mal Seelöwen“ und sie meinte „ach quatsch, das sind nur Baumstämme“ und fing an zu lachen. Nun gingen wir dichter und ihr (sowie auch mir) wurden bewusst das es wirklich 2 große Seelöwen waren. Sie war natürlich ganz aus dem Häuschen und wir beide machten ganz viele Bilder. Das gute war, dass der Strand recht leer war und wir die Tiere zuerst entdeckt hatten. Danach standen bestimmt 10 Touristen um die Tiere. Bis sie dann ins Wasser gerobbt sind. Wir waren aber zu dem Zeitpunkt schon ein Stück weiter gegangen und das war auch gut so. Denn ich drehte mich um und schaute mir den Sonnenuntergang an und bemerkte auf einmal ca. 25m hinter uns einen Pinguin. Endlich!!! Und außerdem war er so dicht dran. Das ganze habe ich auch gefilmt, wo man sehen kann wie sehr ich mich freue.

An dem Strand gab es noch eine Holzhütte wo man sich reinsetzen konnte und warten bis die Pinguine rauskommen. Aber irgendwie kam nichts so richtig, außer richtig viele Seelöwen die auf den Steinfelsen lagen. Als es nun richtig dunkel wurde gingen wir zum Parkplatz und haben erst einmal gekocht und dort denn gleich übernachtet.

Tunnel walk 1 Tunnel walk 2 Seelöwe Seelöwen Pinguin Strand 1 Pinguin Strand 2 Seelöwe geht ins Wasser Pinguin 1

Tag 18

Donnerstag, 12.03.2015

Am nächsten Tag wurde denn erstmal gemeinschaftlich ausgeschlafen, damit wir am Abend in Annes Geburtstag reinfeiern können. Anne ist nämlich ein Schaltjahrkind, das heißt sie wurde am 29.02.1996 geboren. An sich war es ein ganz schöner Abend, aber was mich am meisten nervt ist, dass um 3 Uhr alle Clubs dicht machen und man so meist zusehen muss schon früh loszugehen.

Tag 17

Donnerstag, 12.03.2015

An dem Tag stand eigentlich gar nicht viel an. Wir haben uns vorgenommen in Te Anau in einen kostenlosen Vogelpark zu gehen, doch da waren wir schnell durch. Also gingen wir erst einmal in die Bibliothek wo ich mein Tablet und alle anderen elektronischen Geräte laden konnte und natürlich etwas auf meinen Blog hochgeladen habe. Danach sind wir dann zurück nach queenstown um „ Geburtstage zu feiern. Einer davon war gleich mal an dem Abend.

Tag 16

Freitag, 06.03.2015

Te Anau ist unser südlichster Punkt der Neuseeland reise und außerdem schon recht dicht am Südpol. Als wir nun morgens aufgewacht sind viel uns das erst auf, denn wir haben gefroren wie in keiner Nacht zuvor. Ich habe keine Ahnung wieviel grad es waren aber gefühlt unter 10. Aber nachdem wir dann fix in unsere warmen Klamotten gehüpft sind ging es weiter Richtung Milford Sound. Um mal kurz zu erklären wo wir eigentlich hin wollten. Es ist ein 15km langer Fjord, der ziemlich viele Touristen anzieht und das zu recht. Ich hoffe die Bilder sprechen für sich.

Da unsere Bootstour um 12.30 Uhr zu Ende war, hatten wir noch genug Zeit um uns alles andere in dem Gebiet anzuschauen. Als erstes sind wir zum Chasm. Das ist ein wundervoller Wasserfall, der anscheinend ziemlich viele Bäume und Felsen mit sich reißt. Jedoch haben wir nach etwas spannenderem gesucht und schnell gefunden. Ein 3 stündiger Track über Stock und Stein, umgekippte Baumstämme und viel Schlamm und das Ganze um am Ende den ultimativen See zu finden. Ich glaube ich untertreibe nicht, wenn ich sage, dass die Seen aus MV da leider nicht mithalten können. Der See heißt Marian Lake. Warum wieso weshalb kann ich aber leider nicht beantworten.

Am Abend ging es denn wieder in Richtung Te Anau zurück, wo wir unterwegs noch bei einem kleinen See Halt gemacht haben. Vielleicht findet ihr den Namen ja selbst raus. Siehe foto

Milfordsound 1 Milfordsound 2 Milfordsound Robben Milfordsound Regenbogen im Wasserfall Milfordsound 3 Milfordsound 4 Milfordsound 5 Milfordsound 5 Chasm Marian Lake 1 Marian Lake 2 M...Lake M... Lake (Schild)

Tag 15

Freitag, 06.03.2015

Da wir am Tag zu vor feiern gegangen sind, gestaltete sich der nächste Tag nicht so spektakulär. Wir haben erstmal ewig ausgeschlafen und sind danach durch Queenstown gegangen. Es ist eine recht kleine, aber sehr schöne Stadt. Ich glaube sie profitiert vor allem von dem Tourismus. Die Stadt liegt direkt an einem riesigen See, der von Bergen umzingelt ist. Also in einer recht schönen Gegend.

Leonie und Anne haben sich noch jeweils ein Ohrenpiercing stechen lassen und danach ging es dann für uns weiter zu den Milford sounds. An dem Tag sind Anne und ich denn noch bis nach Te Anau gefahren und haben dort übernachtet, weil es an dem Tag schon spät geworden ist.

Tag 14

Freitag, 06.03.2015

gates of Haast Fantail falls 1 Fantail falls 2 blue pools 1 blue pools2

Am nächsten Morgen haben wir denn noch ein paar erledigt und sind dann schnellst möglichst weiter gefahren und sind die Plage erstmal wieder losgewesen. Auf unserem Weg haben wir denn bei einigen schönen Plätzen angehalten. Zuerst bei den Thunder creek falls, dann bei den gates of Haast , fantail falls und zuletzt bei den blue pools. Es waren alles kleine schöne Attraktionen, bei denen man sich aber auch nicht so ewig aufhalten konnte. Nach unseren kleinen Ausflügen sind wir denn nach Wanaka gefahren, wo wir erstmal einkaufen gehen mussten. In dem Ort hatten wir denn auch endlich mal wieder Handyempfang und haben so herausgefunden, dass Leonie und Carlo in dem gleichen Ort sind. Also haben wir uns kurzer Hand getroffen und beschlossen gemeinsam Richtung Queenstown weiter zufahren. Wo wir dann am Abend alle zusammen weggegangen sind und auf einem Campingplatz übernachteten. Das Highlight des Tages war für mich ganz klar der Fergburger. Der bekannteste und leckerste Burger ganz Neuseelands. Ich hatte den Mr. Big Stuff. Zwischen zwei riesigen Brötchenhälften, befanden sich 2 Hackbuletten, Bacon, Salat, Gurken und eine richtig leckere garlicsoße. Es war der 2. Größte Burger den der Laden zu bieten hatte und hat somit auch grade so gereicht um mich zu sättigen. Aber am Abend nachdem die Clubs alle um 3 Uhr dicht gemacht haben, musste noch einer her. Diesmal aber nur der normale Fergburger.

 

Tag 13

Mittwoch, 04.03.2015

  Es gibt 2 bekannte Gletscher, die sich die meisten Touristen anschauen. Zuerst den Franz Josef Gletscher, bei dem es auch einen wunderschönen Tunnel gibt und den Fox Gletscher. Bevor man dort hinfährt kommt man in ein Dorf, wo man viele Hinweise bekommt, was man so beachten muss. Deshalb haben wir gleich mal unseren Wasserbedarf gedeckt und noch paar Nudeln gekauft. In diesem Dorf gibt es auch einen schönen Tunnel, durch den man gehen kann. Jedoch ist es dort stockduster und 10cm eiskaltes Gletscherwasser. So etwas hält uns nicht so leicht auf und wir haben fix unsere Schuhe ausgezogen und sind dort einfach Barfuß durch. Es tat zwar ziemlich weh auf den spitzen Steinen im kalten Wasser zu gehen, aber direkt über uns an der Decke waren ein paar hübsche Glühwürmchen. Ursprünglich wurde der Tunnel gebaut um Wasser aus den Bergen in das Dorf zu befördern, aber heute fließt nicht mehr ausreichend dort durch.

Als wir dann nun endlich zu dem Franz Josef Gletscher gefahren sind, lagen nur noch 40 min Wanderweg zwischen uns. Ehrlich gesagt, sind die Gletscher ein wenig enttäuschend, aber regen zum Nachdenken an. Schaut euch einfach mal die Bilder an…

Den zweiten Gletscher haben wir uns deshalb nur noch aus der Ferne angeschaut, denn es wurde auch langsam Abend und unsere Mägen fingen an zu knurren.

Nach dem Essen waren wir wieder auf der Suche nach einem Platz zum Schlafen. Ich weiß nicht woran es lag, vielleicht an der Zahl „13“, denn es wurde die schlimmste Nacht überhaupt.

Unsere Suche sieht immer wie folgt aus. Entweder finden wir einen kostenlosen Campingplatz in der Nähe oder wir schauen am Straßenrand, bzw. bei Abzweigungen. Nun sahen wir einen kleinen, recht steilen Weg, der in einer Sackgasse endete und wo kein Haus o.ä. stand. Also perfekt für uns. Nun haben wir uns einfach hingestellt und uns Bettfertig gemacht. Wir haben beide bereits gesehen, dass direkt vor unserem Auto ein komplettes Skelett von einem recht großen Tier lag. Ich vermute mal ein Schaf, aber was bringt so ein Kadaver mit sich???

Genau, viele Insekten. Wir setzen uns ins Auto und töteten wieder alle Sandflys und ein paar Mücken und machten die Augen zu. Jedoch dauerte es nur wenige Minuten, bis wir es surren hörten. Eine Mücke und noch eine und denn war wieder Ruhe.

Dann kam es wieder vor und ich richtete mich auf Richtung Fahrersitz und ich sah, bzw. hörte mindestens 50 Mücken in unserem Auto. Ich weiß bis jetzt nicht wie die Viecher es schaffen, bei verschlossenen Fenstern und Türen reinzukommen. Nachdem wir nun schätzungsweise 50 getötet hatten, hörte es nicht auf und wir hatten keine Lust mehr. Also was macht man… Weiterfahren und das mitten in der Nacht. Zum Glück haben wir nach ca. 15 Minuten ein anderes schickes Plätzchen am Fluss gefunden. Also alles von vorne. Türen zu, Licht kurz an und wieder alle tot klatschen. Nach 1h schlaf wachte ich auf und sah Anne, wie sie licht an hatte und wieder Mücken tötete. Es half nichts. Wir brauchten eine Notlösung. Kurzerhand wühlte ich in meinem Rucksack und fand mein Moskitonetz, was uns dann eine ruhige Nacht bescherte. Bzw. nicht ruhig, denn hören tut man die Viecher ja trotzdem. Seitdem und auch davor habe ich es noch nicht gebraucht und werde es auch in Neuseeland lassen.

Zeitvergleich Gletscher Franz Josef Gletscher 1 Franz Josef Gletscher 2 Tatare Tunnel 1 Tatare Tunnel 2

Tag 12

Mittwoch, 04.03.2015

Nach unser wunderbaren Tour hatten wir am nächsten Tag dann gleich mal Regen. Immer wenn es regnet oder es zu windig ist setzen wir uns einfach in unseren van und kochen im Auto. Aber während der ganzen Neuseelandreise hatten wir sehr viel Glück mit dem Wetter. Meist hat es nur Nachts geregnet und tagsüber schien die Sonne. Vor allem bei unseren Touren, auch bei denen die noch folgen.

Dann ging es weiter für einen kurzen Zwischenstopp nach gentle anni zu einem Campingplatz, weil Leonie dort ihre Schuhe vergessen haben. Von dort aus haben wir auch das einzige Mal auf unserer Reise 2 französische Hitchhiker bis zur nächsten Stadt mitgenommen. Also „2 per Anhalter Fahrer“. Das war ein nettes Pärchen mit denen wir uns recht gut unterhalten konnten.

Unser nächstes Ziel war Punakaiki, wo die Pancake Rocks und eine schöne Höhle (Punakaiki Cave) auf uns warteten. Beides hatten wir schnell gesehen und deshalb ging die Fahrt weiter Richtung Berge. Wo wir dann direkt an einem Fluss mit dem Blick auf Gletscher gecampt haben.

Punakaiki cavern 1 Punakaiki cavern 2 Pancake Rocks 1 Pancake Rocks 2

Abel Tasman Tour (Tag 9 bis 11)

Freitag, 27.02.2015

Und Los geht’s!

Nach einer kurzen Einweisung ging es denn los und so wie ich bin, war ich wie immer bisschen übermotiviert und habe ordentlich losgepaddelt, sodass ich schon nach 30 min am Daumen eine offene Blase hatte. :D

Dann habe ich mir eine andere Taktik überlegt und hatte von da an nur noch mit Muskelkater zu kämpfen.

Wir sind der Küste entlang gefahren und hatten 2 Campingplätze vorgegeben bekommen, wo wir dann Abends immer sein mussten. Das Zelt haben wir uns von Carlos Freunden ausgeliehen und den Rest hatten wir selbst. Man muss halt Essen, Klamotten und was man so brauch für 3 Tage in sein Kajak stopfen. Dementsprechend gab es nur nudeln und Müsliriegel und zum Frühstück Müsli. Es sollte halt leicht und einfach sein.

Auf der Tour kann man richtig viele Robben und wunderschöne Strände sehen. An denen haben wir auch ab und zu angelegt und gekocht und waren baden.

Der letzte Tag war bisschen anstrengend, denn wir mussten den ganzen Weg wieder zurück, aber hatten den Wind und die Strömung im Rücken. Bloß halt nicht mehr so viel Lust, denn wir hatten uns auf dem Hinweg schon alles angeschaut und Anne hatte mega den Muskelkater. ;) Also habe ich kurzerhand nochmal ordentlich reingeklotzt und wir haben den weg in 3h zurückgelegt.

Danach mussten wir erstmal wieder Klamotten waschen, duschen gehen, Essensvorräte auffüllen und Tanken. Um dann am Abend noch einen Stück in Süden zu fahren. Wo wir denn zum ersten Mal die Sandflys (Sandmücken) kennen gelernt haben. Aber dazu später mehr.

  Ich mit Kajak Zelten 1 Zelten 2 Ich im Kajak Abel Tasman Robben beim Abel Tasman

 

Tag 8

Freitag, 27.02.2015

Der achte Tag begann für uns recht früh, wir sind um 2.30 Uhr in Wellington mit der Fähre los, haben dort dann ein wenig geschlafen und waren um 6 Uhr in Picton. Von da aus bin ich dann noch 150km gefahren um dann auf einem Parkplatz noch 2h zu schlafen. Dann ging es zu dem Campingplatz wo leonie und Carlo mit seinen Freunden gewartet haben. Nun waren wir 7 Leute aus Schwerin an einem Ort.. Die haben uns ganz begeistert von ihrer Kayak tour im Abel Tasman National Park berichte, sodass wir dort am Nachmittag auch hingefahren sind und unsere § tägige Tour gebucht haben. Die dann am nächsten Tag starten konnte. :)

 

Tag 7

Freitag, 27.02.2015

Nach der langen Wanderung taten natürlich unsere Beine ganz schön weh und wir hatte nichts mehr auf dem Plan bis nach Wellington, also sind wir einfach mal bis zum Süden der Nordinsel, entlang der Ostküste, durchgedüst. Zwischendurch waren wir noch im kalten Meer baden.

Am Abend haben wir erfahren, dass sich Leonie und Carlo in der Nähe befinden und sind dann mitten in der Nacht noch mit der Fähre auf die Südinsel übergesetzt.

Tag 6

Freitag, 27.02.2015

 In der Früh haben wir mitbekommen wie kalt Neuseeland eigentlich sein kann, denn wir haben uns einen Wecker auf 7.30 Uhr gestellt, da eine große Wanderung bevorstand. Wir hatten uns den „Tongario Alpine crossing“ vorgenommen. Das ist eine Wanderstrecke von 19,4 km quer durch die Berge bis auf 1880m Höhe. Man startet ungefähr auf 800m Höhe. Dementsprechend ist es nicht so einfach und es verlangt eine gewisse Grundsportlichkeit. Da wir aber erst um kurz vor 10 Uhr losgewandert wussten wir, das es eng werden kann den letzten Shuttle Bus zurück zum Auto zu nehmen. Also sind wir einfach mal zügig losgelaufen und waren auch bedeutend schneller als die vorgegebene Zeit dafür. Aber als wir dann auf dem höchsten Punkt (1880m) angekommen sind, lagen 12km hinter uns aber es waren auch nur noch 3h Zeit um den Bus zu schaffen. Also haben wir kurzer Hand beschlossen den Weg zurück zugehen und sicher zu sein das wir unser Auto (Zuhause) erreichen. Also wurden daraus mal 24km in 7h mit Pausen.

Ich bin total begeistert von dem Wandern und will eigentlich unbedingt direkt auf den Schicksalsberg, aber dort gibt es halt keinen direkten Weg und man brauch 3h hoch. Wir standen halt nur neben dem. Am Abend hat man die Anstrengung vom Tag dann schon in den Beinen gemerkt, was uns dazu gebracht hat noch eine Nacht in Mordor im Wald zu schlafen.

 

Ach was ich ganz vergessen habe. Die nette Person war eine Junge deutsche Frau, die mitbekommen hat, dass Anne und ich ein bisschen zu wenig zuEssen mit hatten und dann hat sie uns Cracker und einen Riegel geschenkt. :)

Tongario Alpine Crossing Vulkan active volcanic Zone Ich auf der Wanderung Panorama Tongario crossing Der Schicksalsberg

Tag 5

Freitag, 27.02.2015

Huka Falls 1Am 5. Tag gab es denn nach 3 Tagen für 2$ eine warme Dusche und Pancakes bei einem Lookout. Dort wurden wir von einer riesigen deutschen Reisegruppe genervt. Ich glaube in Neuseeland sind auch wieder die meisten Touristen Deutsch, aber nicht nur die Backpacker. Es sind alle Altersklassen vertreten. Manchmal kann das echt nerven nur deutsch zu sprechen. Die älteren Leute sind meist auch sehr von unserer Lebensweise begeistert und schauen in unseren Van rein. Ich komme mir manchmal vor wie ein Weltfremder, den man begaffen muss. Es gibt aber nicht nur die „Gaffer“, sondern auch total nette Menschen, aber dazu komme ich gleich nochmal…

Unser nächstes Ziel waren die Huka Falls, von denen ich selbst sehr begeistert war. Deshalb sind wir dort auch gleich mal 4h gewandert und haben sogar unsere Füße hinterher in das kalte Wasser gehalten. Und am Abend ging dann nach Mordor wo wir mitten in einem Wald kostenlos übernachten konnten, aber natürlich auch direkt neben einem Bach.

Huka Falls

Tag 4

Freitag, 27.02.2015

Nach dem wir nun früh aufgestanden sind, gab es direkt am Meer Frühstück.

Also um das kurz zu erklären, wir sind relativ schnell unterwegs und machen eigentlich nie große Pausen außer wenn wir irgendwo was essen und da versuchen wir uns immer schöne Plätze rauszusuchen. Im Auto bzw. bei den Essenspausen wird immer der Weg, bzw. nächste Tag besprochen. So bleiben wir Spontan und doch ganz gut geplant. ;)

Das nächste Ziel, wo Anne und ich uns schon riesig drauf gefreut haben, war Hobbiton. In Matamata befindet sich der Drehort von dem Auenland aus Herr der Ringe. Es ist einfach Atemberaubend dort durch zu wandern, denn man findet jedes kleine Detail aus dem Film wieder und man sieht wieviel Mühe sich Peter Jackson (Regisseur) sich gegeben hat. z.B. hat er jeden Tag jemanden einen weg lang laufen lassen um Wäsche aufzuhängen, da er einen natürlichen Trampelpfad haben wollte und den nicht künstlich erschaffen. Erstaunlich war auch, dass die Höhlen der Hobbits unterschiedliche große Eingangstüren haben, aber das erkläre ich mal wann anders… Ihr könnt ja mal grübeln warum das so ist.

Danach sind wir nach Rotorua gefahren um Geysire zu sehen. Es gibt dort ein „Museum“ wo man sich einen besonders großen anschauen kann, aber der Eintritt war uns zu teuer und so sind wir um das Gelände rumgegangen und konnten einen kostenlosen Blick erhaschen und sogar Fotos machen. Dann gab es noch in einem Park wo es viele kleine gab Abendessen und danach sind wir in einer Schlammgrube baden gewesen. Das war ein kleiner Fluss mit Geysiren drin, sodass das Wasser sehr warm wurde (wie in einem Thermalbad). Natürlich war es schon wieder dunkel und wir haben uns wieder fix einen kostenlosen Campingplatz gesucht. Dabei hilft uns immer eine App auf unseren Handys, die anzeigt wo öffentliche Duschen, Wasser Stationen, Campingplätze, Supermärkte, Tankstellen o.ä. finden kann.

Hobbiton Hobbithöhle Hobbitsee Geysir in Rotoura

Tag 3

Freitag, 27.02.2015

Hot water beach

Am dritten Tag haben wir mit einer Wanderung angefangen. (Dome forest walk) Es war ein Weg der uns quer durch den Wald auf einen Berg geführt hat, wo wir eine wunderbare Aussicht auf die umliegende Natur hatten. Insgesamt waren wir 3h unterwegs. Dort haben wir einen Chinesen getroffen, der schätzungsweise 45 Jahre alt war und zu Fuß mit seinem Rucksack durch Neuseeland zieht. Er wandert täglich so 30-40km und nutzt keine Verkehrsmittel soweit ich weiß.

Danach ging es im Auto weiter durch Auckland, wo wir im Stau standen und ich fast ausgetickt bin, da wir irgendwie immer in der langsamsten Spur gefahren sind und somit nicht voran kamen. Als wir das auch überstanden haben ging es denn an der Ostküste wieder einen Stück hoch Richtung Hahai, wo uns der Hot water beach erfreut hat. Seinen Namen hat der Strand bekommen, da unter ihm in 2km tiefe Lava ist die den Boden erwärmt. Wenn man sich nun an den Strand stellt, kommt das kalte Meerwasser und wird erwärmt. Denn der Boden ist bis zu 65 °C warm. Die Leute hatten dort ihren Spaß, da es eine Mischung aus Abkühlung im tieferen Wasser und Heizung im flachen war.

Nun mussten wir noch irgendwo schlafen und es war leider schon wieder dunkel geworden, also haben wir kurzer Hand uns einfach das nächste Wohngebiet gesucht und sind dort um 7 Uhr morgens wieder abgehauen.

Zwischenmeldung

Dienstag, 17.02.2015

Das internet ist leider zu schlecht um Bilder hochzuladen und ich selbst bin auch ganz schön müde, deshalb muss ich das hier leider erstmal abbrechen und wann anders weiter machen.

Also bleibt mir alle gesund und munter. Ich versuche es hier bei dem "kalten" Wetter auch. Tagsüber so 20-25 grad.  Aber in der Nacht kann es im Van echt kalt werden. ;)

Tag 2

Dienstag, 17.02.2015

 

Wie man sich vielleicht denken kann, mussten wir am 2. Tag erstmal ausschlafen. Wir haben 13h durchgeschlafen und waren eigentlich immer noch müde, aber wollten denn langsam mal in die Gänge kommen. Nachdem mir noch fix die Haare geschnitten wurden ging es denn weiter zum Tane Mahuta (God of trees). Der Baum hat einen Stamm von ca. 18m Höhe aber ist unglaublich massiv. Daraufhin wollten wir noch rüber zur Ostküste fahren um die „bay of islands“ zu sehen, aber das gelang uns nur teilweise. Wir hatten ein wenig Zeitdruck und haben so nicht wirklich anhalten können, außer an ein paar lookouts. Der Tag endete ziemlich gut, da wir kostenlos auf einem Hotelparkplatz übernachten konnten.

  Tane Mahuta

Ankunft in Neuseeland

Dienstag, 17.02.2015

Hallo Leute,

Ich sitz grad auf der Fähre von Wellington zur Südinsel Neuseelands und es ist 3 Uhr in der Nacht, aber ich habe grad Internet und will somit mal versuchen euch paar Infos mitzugeben. :)

Tag 1

Vor einer Woche am Montag Mittwoch dem 11.2.2015. kam ich mit Anne zusammen um 1 Uhr Nachts in Auckland an. Da wir unser Auto erst ab 9 Uhr abholen konnten, mussten wir noch ein paar Stunden am Flughafen verbringen und haben dort geschlafen. Einfach auf dem Boden unter den Tischen von Mc Donalds. Dementsprechend kam da auch nicht viel Schlaf bei raus. :D

Pünktlich um 9 Uhr waren haben wir dann unser Auto abgeholt und wollten nur noch schlafen, aber da es in Auckland keine Campingplätze gibt, sind wir einfach mal Richtung Norden gefahren und haben uns auf den nächsten Parkplatz von einem Supermarkt für 2h schlafen gelegt. Dann haben wir noch paar Sachen eingekauft und sind die Ostküste weiter hoch. (makierung auf der karte)

  Unser Auto

 

Ankunft in Auckland

Dienstag, 10.02.2015

Auckland Flughafenso ich bin gut gelandet und verbringe nun die nacht am Flughafen, weil wir erst um 9 Uhr das Auto holen können. ;)

Neuseeland ich komme

Montag, 09.02.2015

Backpacking

Morgen abend um 18.30 Uhr geht mein Flieger richtung Neuseeland. Anne und ich haben schon einen groben plan wo wir überall hinfahren wollen und hiffen mal das alles klappt. :)

Mal schauen ob ich dort Internet bzw Zeit habe hier mal was hochzuladen.

Bis dann euer

Roman

Aktuelle Lage

Donnerstag, 22.01.2015

Hi alle miteinander,

Ich bin immer noch in Brisbane und habe seit letzter Woche einen Job. Ich sammle Spenden für australische Tiere in Not. Mein Arbeitstag sieht wie folgt aus. 6 Uhr aufstehen, 7 Uhr treffen mit dem Boss vor dem Hostel, dann werden alle Backpacker einzeln vor einen Supermarkt abgesetzt und stehen denn von 8-17 Uhr rum. Danach fahren wir zum Boss und das Geld wird gezählt und wir werden bezahlt Gegen 19 Uhr sind wir dann meist Zuhause. Es ist ein sehr langweiliger und langer Arbeitstag, aber es ist zurzeit einfach nicht möglich einen besseren Job zu finden, da die Australier noch Semesterferien haben und die Farmsaison Australien weit so gut wie eingestellt ist, weil wir schlechtes Wetter haben (Regenzeit).

Ich habe jedoch 2 Ereignisse auf die ich mich sehr freue!

  1. Das Fußballspiel heute Abend: Australien- China (Asien Cup)

  2. Meine Reise nach Neuseeland

Ich habe vor am 10.2. nach Neuseeland zu fliegen und dort einen Monat mir alles was ich schaffe anzuschauen. Dabei werde ich von Anne begleitet, die ich ganz am Anfang in Sydney schon kennengelernt habe. Das ist voll cool, dass ich noch mit vielen Leuten kontakt habe, die ich schon seit 5 Monaten kenne. Aber trotzdem kommen immer wieder neue Leute dazu. ;)

Viel mehr neues gibt es auch nicht bei mir, aber ich wollte das hier mal wieder festhalten.

Liebe Grüße aus Brisbane

Roman

HAPPY NEW YEAR

Samstag, 03.01.2015

Silvester picture

Silvester ist nun auch überstanden und morgen trennen sich unsere Wege wieder. Ich bleibe vorerst mit den beiden Mädels rechts von mir noch in Brisbane und der Rest zieht weiter südlich. Bei mir neigt sich somit auch die freie Zeit dem Ende, denn ich habe erstmal woeder vor zu arbeiten. Wo und was ist noch ungeklärt. Heute habe ich schonmal über 100 emails versendet und warte mal ab was passiert. Die Jobsuche ist mit das lästigste an dem Auslandsjahr, weil mein nie weiß ob man das bekommt was einem versprochen wird.

Bleibt mir alle weiterhin gesund und ich meld mkch mal wieder.

Liebe Grüße Roman

Ergänzung zu dem Tauchgang in Cairns

Mittwoch, 31.12.2014

 

 

 

unser Boot Great Barrier Reef in Cairns Riesenmuschel unsere kleine Tauchgruppe Ich beim Fotografen

 

Hier noch ein paar Bilder zum Tauchgang in Cairns. Wir hatten uns extra eine Unterwasserkamera ausgeliehen um ein paar schöne Bilder zu machen und außerdem gab es dort einen Fotografen, der auch Bilder von uns gemacht hat. :)

Weihnachten in Brisbane

Freitag, 26.12.2014

Nach dem Segeltrip ging es denn um 14 Uhr gleich weiter nach Brisbane. Die lange autofahrt von 15h bzw. 1130km haben wir zu dritt ganz gut absolviert. Jeder ist immer 2h gefahren und einer konnte immer schlafen. Am frühen Morgen war es denn extrem schwer nicht einzuschlafen. Aber wir haben uns denn doch noch 3h gegönnt um dann 2 Mädels zu treffen, von der eine am 24.12. Geburtstag hatte. Trotz aller müdigkeit waren wir denn Abends noch feiern und hatten dann wieder nur 6h Schlaf. Aber mittlerweile geht es mir wieder super. Gerade sitze ich in der Stadtbibliothek und versuche alle Erlebnisse wieder hochzuladen. Heute Abend gehen wir dann eventuell nochmal weg und verbringen so die Weihnachtszeit.

Liebe Grüße an alle fleißigen Leser

Airlie Beach/ Whitsundays

Freitag, 26.12.2014

Nach unseren ganzen Zwischenstopps ging es denn endlich weiter nach Airlie Beach, wo wir unsere Bootstour zu den Whitsundays machen wollten. Der Ort an sich ist ein kleiner Urlaubsort, der komplett auf den Tourismus ausgerichtet ist. Die meisten Leute verbringen ein paar Nächte im Hostel um danach eine Bootstour zu machen und fahren danach dann wieder weiter.

Am Sonntag den 21.12. ging sie dann für uns los in Richtung Whitsundays. Das ist ein Inselgruppe im Great Barrier Reef, dass den schönsten Strand Australiens hat und unter den 5 schönsten der Welt ist. Der Strand heißt Whitehaven beach.

Auf dem Schiff waren wir erstmal überrascht von den Bedingungen, die auf dem Segelboot gegeben waren. Aber ich fand man hat sich schnell dran gewöhnt und außerdem war man ja die meiste Zeit auf dem Deck oder im Wasser. Trotz 30 Leuten auf dem Boot plus Crew war es eigentlich nie eng. Alles lief halt gestaffelt ab und man saß meistens auf einem Fleck und hat sich nicht so viel bewegt. Außer das Segel musste aufgespannt werden. Da durften dann immer 10 freiwillige mithelfen. Es gab 2 aufgaben. 2 Leute haben an einem Seil das Segel so weit gezogen, wie sie es schaffen und 8 andere mussten den Rest dann kurbeln.

Unser erster Tag sah wie folgt aus:

Als erstes willkommen heißen von der 4 köpfigen Crew

Lossegeln zum ersten Tauchspot

Abendessen und Besprechung des Ablaufs der Tour

 2. Tag

Aufstehen um 5.30 Uhr

Frühstück um 6 Uhr

Erster Tauchgang um 7 Uhr

Danach hatten wir denn noch 2 weitere Tauchgänge und warmes Mittag und Abendbrot. Am Abend sind dann alle immer hundemüde ins Bett gefallen. Aber man konnte einen fantastischen Sonnenuntergang beobachten. J

Am letzten Tag sind wir dann um 6 Uhr vor dem Frühstück Tauchen gewesen, damit wir rechtzeitig zurück fahren konnten. Das war jedoch nicht weiter schlimm, denn das Wasser war zu der Uhrzeit mit 27 Grad wärmer als die Luft.

Alles in allem fand ich den Ausflug super toll. Man hat nochmal ganz viele andere Fische gesehen als in Cairns und vor allem viele Große. Mit den versprochenen Seekühen und Schildkröten haben wir leider nicht getaucht, weil die uns einfach nicht sehen wollten. Aber dafür habe ich eine Schildkröte vom Boot ausgesehen, die mindestens 1m groß gewesen ist und kleine Riffhaie, sowie einen Rochen am whitehaven beach. Am Abend sind die Fische dann oft an die Wasseroberfläche gekommen und haben sich gejagt. Zuerst kleine Fische die ganz kleinen und dann hat sich das gesteigert bis die 1,30-1,60m Haie kamen. Es gibt halt selbst im Paradies gefährliche Tiere, die den Menschen aber nichts tun, wenn man vorsichtig ist und ein paar regeln befolgt.

Sonnenuntergang auf dem Boot 2 Whitsundays3 unser Boot (Spank me) Muschel auf den Whitsundays Rochen Whitsundays2 Whitsundays1 Mein Bett auf dem Boot Sonnenuntergang auf dem Boot Lagune in Airlie Beach Hafen in Airlie Beach Campingplatz in Airlie Beach

 

Zwischenstopp in Home Hill

Freitag, 26.12.2014

Am nächsten Tag haben wir denn nur eine kleine Strecke absolviert, denn wir wollten die Leute, die wir im Home Hill beim Arbeiten kennengelernt haben wieder sehen. Dort durfte ich denn eine Nacht um sonst im Van von jemandem Schlafen.

Der Van in dem ich geschlafen habe.

Weiterer Weg

Freitag, 26.12.2014

Auf dem Weg weiter Richtung Süden hatten wir dann eine kleine Autopanne. Wir sind mit dem van mit dem linken Hinterreifen in einen Graben gefahren, sodass das Auto in der Luft hing. Aber zum Glück kam der Farmer gerade nach Hause, sodass er uns geholfen hat den Van wieder von seinem Grundstück zu schieben. ;)

Dabei ist dem Van sowohl auch uns nichts passiert.

Dann haben wir nochmal eine Nacht in Mission Beach auf dem Campingplatz verbracht und sind dann am nächsten Tag weiter gedüst.

Yungaburra

Freitag, 26.12.2014

Auf dem Weg wieder runter haben wir noch 2 Stopps eingelegt der erste war in Yungaburra, wo man ein sehr interessantes Schauspiel der Natur sehen kann. Dort sind 3 Bäume ineinander gewachsen wie man hier sehen kann.

 

Der zweite Stopp war bei den Milla Milla falls.

Yungaburra Mill Milla Falls

 

Cairns

Freitag, 26.12.2014

Hallo miteinander und Frohe Weihnachten an alle Leser.

In letzter Zeit hatte ich kaum Internet und war sehr schreibfaul, deshalb muss ich jetzt umso mehr schreiben.

Auf dem Weg nach Cairns haben wir unterwegs noch einen wunderbaren Naturpark gefunden, wo wir uns im Wasser abkühlen konnten, denn umso nördlicher wir kommen, umso wärmer wird es. In Cairns war es dann kaum auszuhalten. Es waren 37 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit, also sehr tropisch. Deshalb waren wir dort auch in einem akklimatisiertem Hostel, um besser schlafen zu können und tagsüber immer in der Lagune. Am zweitem Tag habe ich dann Niklas mit seinem Reisepartner wieder getroffen, mit dem wir denn die ganzen Tage zusammen verbracht haben. Das Highlight war in Cairns der Tauchgang im Great Barrier Reef. Wir sind mit einem Boot zuerst 2,5h aufs Meer rausgefahren, wo uns dann kristallklares Wasser und Wunderschöne Korallen erwartet haben. Wir sind in 4er Gruppen mit einem Tauchlehrer unter Wasser gewesen. Das Tauchen an sich hat mir super gefallen und man hat auch richtig viele Fische gesehen, aber da ich ein paar Probleme mit meinen Ohren hatte, habe ich dann keinen weiteren Tauchgang gemacht. Das war jedoch nicht so schlimm, da man dann Schnorcheln konnte und genauso schöne Unterwasserlebewesen entdecken konnte.

Außerdem sind wir nach Port Douglas gefahren und zum Cape tribulation um uns den Regenwald anzuschauen. Das ist der einzige Ort auf der ganzen Welt wo der Regenwald direkt auf die Küste trifft und es gibt dort wohl auch viele Flusskrokodile, aber wir haben leider keins zu Gesicht bekommen.

Und dann ging es am Dienstag den 16.12. weiter.

Cape Tribulation 1 Cape Tribulation 2 Port Douglas Baum in Port Douglas Krokodilwarnung

Auf ins Abenteuer

Donnerstag, 11.12.2014

Moin Leute,

Ich habe Dienstag nach 3 Wochen Home Hill verlassen und damit die Arbeitsphase für dieses Jahr beendet. Ab jetzt ist Urlaub angesagt!

Die Fahrt war trotz der Hitze, sehr amüsant und wir konnten uns sogar in einem Naturpark, wo wir einen schönen Wasserfall entdeckt haben, abkühlen. Danach ging es denn weiter nach Mission beach, wo wir jetzt die letzten 2 Nächte auf einem Campingplatz verbracht haben. Wir haben gestern sogar einen Cassowary gesehen, beim Frühstück.

Jetzt gibt es Pancakes und denn geht es heute weiter Richtung Cairns, wo wir dann hoffentlich einen Regenwald sehen und tauchen können. Mal schauen wo es uns hin treibt.

Liebe Grüße

Roman

 

Weihnachtsbaum in Home Hill Jourama Falls Fahrt nach Mission Beach Mission beach  Cassoway  Nashornkäfer 

Home Hill

Sonntag, 23.11.2014

Nun,

Ich habe mich jetzt gut eingelebt und gleich Arbeit hier gefunden. Am Freitag habe ich mit Leonie in einem Motel/ Restaurant gearbeitet und einen Saal für eine 150 Mannfeier eingerichtet und sauber gemacht. Und seit gestern arbeite ich auf einer Mangofarm...

Also an sich ist die Arbeit ziemlich gut, aber auch ziemlich anstrengend. Die Arbeit sieht wie folgt aus: man hat einen bis zu 4,5m langen Kescher in dem man 4-5 Mangos (im Durchschnitt) pflücken muss. Die Bäume sind bis zu 6m hoch und tragen die Mangos überall. Einige kann man mit der Hand ernten und an einige komme ich nichtmal mit den Keschern ran. Ein Trecker, auf dem die Mangos in Bins geworfen werden, fährt immer zwischen 2 Reihen hindurch. Auf beiden Seiten stehen die Pflücker (zurzeit 18), welche die Mangos dann in eine Wasserrinne legen, wo man auch seine Hände waschen kann/ soll. Von da aus werden die Mangos mit der Strömung in die Bins transportiert. Das einzige beschissene ist, dass die Stiele an denen man die Mangos abreist Säure rausspritzt, die ein wenig brennt und zur Brandblasen führen kann. Außerdem kann sie Allergien hervorrufen. Bisher geht es mir noch bestens, außer die gelben Hände und ein wenig Ausschlag bin ich Top fit. Morgen geht es wieder um 6:10 Uhr los Richtung Farm und so 17-18 Uhr bin ich wieder daheim.

Ach und auf der Fahrt nach Home Hill habe ich mein ersten Buschfeuer gesehen, was aber hier ganz normal ist. Viele Farmer brennen ihre Felder ab und manchmal schlägt das über. Außerdem hatten wir auf der Höhe von Bundaberg totales Unwetter, sodass unser Bus nicht weiterfahren konnte. So hielten wir an einer Tankstelle, die mit Kerzen ausgeleuchtet war, weil der Strom abgestellt war.

Euer Roman

Stromausfall Tankstelle   Home Hill Hostel  Mangohanf Mangobaum  

Home Hill ich komme

Dienstag, 18.11.2014

Greyhoundbus

Ich sitze jetzt für die nächsten 22h in dem Bus fest und hoffe, dass es sich lohnt den weiten Weg auf sich zu nehmen. Dort sind soweit ich weiß auch 33 Grad, also gute Arbwitsbedingungen ;)

Brisbane

Montag, 17.11.2014

Seit Dienstag bin ich nun in Brisbane und war ziemlich überrascht, dass hier das G20 treffen war. Die Stadt stand Kopf. Überall ist Polizei, egal ob auf dem Fahrrad, Pferden, Booten, Autos oder in Helikoptern. Ständig wurden Straßen oder Brücken gesperrt und ich musste mir immer wieder einen Weg suchen um zu meinen Zielen zu kommen. Ab und zu passierte es direkt vor meiner Nase, sodass man an der Kreuzung festhing und warten musste. Aber dafür sah man dann halt die Polizeieskorten mit den gepanzerten Autos und den kleinen Nationalflaggen der einzelnen Länder. Ich habe die Autos von Japan, Saudi Arabien, Brasilien und China oder Türkei gesehen. (war schlecht zu erkennen) Außerdem wurden die Hotels und das Gelände wo das Treffen stattfand komplett gesperrt. Was mich am meisten geärgert hat, war das die Bustickets um das doppelte erhöht wurden und ich am Samstag nicht vor 14 Uhr in Zoo kam, da sich das auch irgendein G20 Mitglied anschauen wollte. Deshalb mussten wir 3h bei 40 Grad warten…

Bei der Hitze konnte man hier nicht viel anstellen außer in der Lagune in der Stadt zu entspannen und natürlich zu Baden. Nachts sind hier immer noch 25-28 Grad gewesen, deshalb konnte man schwer schlafen und wacht morgens meist von alleine früh auf, weil die meisten Hostels nicht so gut klimatisiert sind.

Mein Gesamteindruck ist ganz gut, aber es ist halt eine Großstadt, die so wie Sydney mich an Europa erinnert. Also nicht das was ich unbedingt so lange sehen will.

Morgen fahre ich 1300km mit dem Greyhoundbus Richtung Norden nach Home Hill. Das ist in der Nähe von Townsville. Dort will ich denn wahrscheinlich auf einer Mangofarm arbeiten und hoffentlich bisschen Geld sparen.

Cheers

Roman

 

 

  Koala kuscheln Kangaroo Koala sitzend Brisbane bei NachtBrisbane leuchtet Deutschlandflagge

Surfers Paradise

Donnerstag, 13.11.2014

Surfers Paradise Promenade Skyline Surfers Paradise

Hallo Leute,

Ich war von Sonntag bis Dienstag in Surfers Paradise und war wiedermal überrascht. Da ich den Ort vorher nicht kannte und mich nicht informiert habe, war ich sehr beeindruckt, dass an der Gold Coast riesen Hochäuser (wie in Sydney oder Brisbane) direkt am Strand sind. Außerdem ist es ein gigantischer Urlaubsort, wo man gaaaaanz viel Geld loswerden kann. Es gibt z.B. ein 7D Kino, V iele Spilbanken und  etliche Geschäfte. Ich habe mir dort erstmal ein Eis von Ben&Jerry gegönnt, das war super lecker. Trotzdem wir nicht soviel gemacht haben außer die Stadt erkunden und einen Abend Bowling spielen, war es ein klasse Erlebnis und aufjedenfall empfehlenswert für Junge Menschen.

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